Biografie

Die vielseitige Dirigentin Monica Buckland stammt aus St. Gallen und ist in England aufgewachsen. Zur Zeit lebt sie in Sydney, Australien, wo sie die Balmain Sinfonia leitet und eine Lehrtätigkeit an der University of New South Wales inne hat.

Nach dem Studium an der University of Cambridge hat Monica Buckland die Kapellmeisterausbildung an der Musik-Akademie Basel absolviert.

Danach folgten mehrere Jahre in der Schweiz als freischaffende Dirigentin. Sie trat als Gastdirigentin bei verschiedenen Orchestern in England, in den USA, in der Tschechischen Republik, der Slowakei und in Polen auf. In der Schweiz arbeitete sie mit dem Stadtorchester Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester, dem Tonhalle Orchester und den Bläsersolisten Aargau. Von 2001 bis 2005 leitete sie den Zürcher Lehrergesangsverein und von 1993 bis 2009 die ars cantata zürich.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt Monica Buckland der Neuen Musik; so gab es unter ihrer Leitung mehrere Uraufführungen (unter anderem mit Werken von Alfred Felder, Andrew Lovett, Mela Meierhans, Maria Niederberger und Louisa Lasdun). Mit ihren ersten drei CDs hat Sie grössere Werke von Schweizer KomponisInnen (Bettina Skrzypczak, Fortunat Frölich und Alfons Karl Zwicker) eingespielt.

1999 bis 2005 war Monica Buckland Co-Präsidentin des Frauenmusikforums und von 2004 bis 2006 Direktorin des Conservatoire Superieur et Academie die Musique Tibor Varga in Sitten, Wallis (und damit die erste Frau auf einem Direktionssitz einer Schweizer Hochschule).

Monica Buckland ist mehrfache Preisträgerin, unter anderem der Leeds Conductors’ Competition und des Schweizer Tonkünstlervereins.

2008 bis 2014 war Monica Buckland Künstlerische Leiterin der Orchester der TU Dresden. Sie hatte ebenfalls eine Lehrtätigkeit an der Palucca Hochschule für Tanz, Dresden, wo sie weiterhin Master-Studierende unterrichtet. 

Sie unterrichtet auch weiterhin an der University of Durham, UK. 2016 bis 2019 war sie ebenfalls Chefin des New Tyneside Orchestra.